Wer ein Unternehmen aufbaut, denkt an Wachstum, Mitarbeiter und Zukunft selten aber an das eigene Lebensende. Dabei kann die persönliche Vorsorge gerade für Selbstständige ein wichtiger Baustein der Lebensplanung sein. Wir haben mit dem Team von Bestattungen Karow aus dem Raum Straubing gesprochen, das Menschen in Trauerfällen begleitet und gleichzeitig vorausschauend berät.
Vorsorge als Teil verantwortungsvoller Lebensplanung
Eine Bestattungsvorsorge in Straubing wirkt auf den ersten Blick wie ein Thema, das ausschließlich ältere Menschen betrifft. Tatsächlich aber ist sie ein Stück Verantwortung gegenüber den Angehörigen, dem Partner oder den Mitgesellschaftern. Wer früh festlegt, wie der eigene Abschied aussehen soll, nimmt Hinterbliebenen in einer ohnehin belastenden Situation organisatorische und finanzielle Last ab. Das Bestattungsinstitut Karow bietet hierzu eine Bestattungsvorsorge in Straubing an, die diesen Gedanken in konkrete Schritte übersetzt.
„Vorsorge ist kein Abschied, sondern ein Geschenk an die Familie“
Ein Interview von Gründertalk mit Martin Karow, Geschäftsführung der Bestattungen Karow e.K.
Gründertalk: Herr Karow, Sie begleiten Familien im Raum Mitterfels, Straubing, Bogen und Straßkirchen. Warum sollten sich Menschen schon zu Lebzeiten mit der eigenen Bestattung beschäftigen?
Martin Karow: Weil Klarheit entlastet. Wenn ein Trauerfall eintritt, stehen die Angehörigen unter enormem Druck. Sie müssen innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Entscheidungen treffen, oft ohne zu wissen, was sich der oder die Verstorbene gewünscht hätte. Eine Bestattungsvorsorge nimmt genau diese Last weg. Sie ist kein düsteres Thema, sondern ein Geschenk an die Familie.
Gründertalk: Was umfasst eine Vorsorgeberatung bei Ihnen konkret?
Martin Karow: Wir setzen mit unseren Kundinnen und Kunden eine sogenannte Bestattungsvorsorgeverfügung beziehungsweise einen Bestattungsvorsorgevertrag auf. Darin werden alle relevanten Punkte festgehalten: die Art der Bestattung, der gewünschte Friedhof und das Grab, der Personenkreis, der benachrichtigt werden soll, die Gestaltung der Trauerfeier, Trauerdrucksachen, der Grabstein, die Grabpflege und natürlich die Finanzierung. Alles wird gemeinsam besprochen und schriftlich fixiert.
Gründertalk: Das ist ein wichtiger Hinweis. Gibt es denn einen typischen Fehler, den Sie dabei immer wieder beobachten?
Martin Karow: Ja, einen sehr häufigen: Viele Menschen schreiben ihre Bestattungswünsche ins Testament oder in den Erbvertrag. Das ist in der Praxis oft nicht sinnvoll, denn die Testamentseröffnung findet meist erst nach der Beerdigung statt. Die Wünsche wären also häufig zu spät bekannt. Bestattungsbezogene Verfügungen gehören in ein separates Dokument, das die Angehörigen sofort einsehen können.
Gründertalk: Ein gutes Stichwort für unsere Zielgruppe: Sehen Sie auch unter Unternehmerinnen und Unternehmern ein Interesse an diesem Thema?
Martin Karow: Durchaus. Wer ein Unternehmen führt, denkt strukturiert. Genau diese Menschen erkennen schnell, dass die persönliche Vorsorge ein logischer Bestandteil ist ähnlich wie eine Patientenverfügung, eine Vorsorgevollmacht oder Regelungen zur Unternehmensnachfolge. Es geht darum, im Ernstfall keine offenen Fragen zu hinterlassen, weder im Betrieb noch in der Familie.
Gründertalk: Sie engagieren sich auch stark über das Tagesgeschäft hinaus und sind ehrenamtlich aktiv. Warum ist Ihnen das wichtig?
Martin Karow: Seit 2004 sind wir ehrenamtlich im Franziskus Hospiz-Verein Straubing-Bogen e.V. engagiert. In diesem Rahmen halten wir regelmäßig Vorträge zum Bestattungswesen, bilden angehende Trauerbegleiter aus und bieten einen Intensivkurs an. Auch Konfirmandengruppen, Schulen, Berufsschulen, Kliniken und Seniorenheime im Landkreis besuchen wir, um über Tod, Trauer und Bestattung zu sprechen alles ehrenamtlich und kostenfrei. Diese Aufklärungsarbeit liegt uns am Herzen, weil Wissen Berührungsängste abbaut.
Gründertalk: Wo genau können Menschen aus der Region Sie finden und welche Leistungen bieten Sie im Trauerfall sowie bei der Vorsorge an?
Martin Karow: Bestattungen Karow ist mit Standorten in Mitterfels, Straubing, Bogen und Straßkirchen in der Region fest verankert. Unser Leistungsspektrum reicht von der Vorsorgeberatung über alle Bestattungsarten und die Trauerfeier bis hin zu Überführungen aus Wohnung, Krankenhaus oder Altenheim sowie sämtlichen Formalitäten. Auch Produkte wie Bio-Urnen, Metall-Urnen, Särge und Kremationssärge gehören dazu.
Gründertalk: Was würden Sie unseren Leserinnen und Lesern abschließend gerne mit auf den Weg geben?
Martin Karow: Dass eine Bestattungsvorsorge weder morbid noch ein Tabuthema ist sie ist ein Akt der Fürsorge. Wenn Sie sich frühzeitig damit beschäftigen, behalten Sie die Kontrolle über die eigenen Wünsche bis zum Schluss und entlasten die Menschen, die zurückbleiben. Für Selbstständige und Unternehmer im Raum Straubing kann das Gespräch mit einem erfahrenen Bestattungsinstitut ein ebenso vorausschauender Schritt sein wie eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder die Regelung der Nachfolge. Vorsorge schafft Handlungsfähigkeit.
Gründertalk: Herr Karow, vielen Dank für das informative und offene Gespräch.
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